Abo B

Dienstag

27. September 2016

Hair

Donnerstag

27. Oktober 2016

Duel - "Opus 2"

Mittwoch

30. November 2016

Honig im Kopf

Mittwoch

25. Januar 2017

Die lustige Witwe

Donnerstag

23. März 2017

Paulette

Donnerstag

27. April 2017

Im weißen Rössl

-Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20.00 Uhr-

HAIR


Foto: ©Landesbühne Rheinland Pfalz gGmbH

Rock Musical
mit Sascha Krebs, Chamäleonensemble u.a.
Inszenierung: Oliver Grabus
Landesbühne Rheinland-Pfalz / Kleines Theater Bad Godesberg

Das legendäre Hippie-Musical hat auch 50 Jahre nach seiner Uraufführung nichts von seiner Kraft und Wirkung verloren – „Hair“ feierte 1966 als Off–Broadway-Inszenierung seine Uraufführung und gilt immer noch als Meilenstein des Musiktheaters. Esoterik, Räucherstäbchen, LSD und freie Liebe - in „Hair“ sucht die Hippiebewegung der 68er ein neues Lebensgefühl: Eine Gesellschaft jenseits von Autorität, Befehl, Rassentrennung und Krieg. Make Love, not War! Zwei Freunde, Claude und Berger, haben mit vielen Gleichgesinnten eine neue Form des Zusammenlebens gefunden. Sie ist geprägt von Gewaltlosigkeit, Frieden und Liebe. Claudes Einberufungsbefehl für den Vietnam-Krieg ändert alles. Wird er seine neu erworbenen, pazifistischen Ideale verraten, oder wird er seinen Dienst verweigern? In „Hair“ erlebt das Publikum nicht nur eine unterhaltsame Show aus Tanz, Musik und farbenfrohen Kostümen, sondern nimmt gleichzeitig an einer kurzweiligen, dramatischen Geschichtsstunde teil. Sensible Texte, eingängige Songs und Choreographien machen „Hair“ zu einem Musicalerlebnis.



DUEL - "OPUS 2"


Foto: ©Terry Arensma


Musikcomedy mit Gesang, Flügel, Cello, Didgeridoo und einer singenden Säge
mit Paul Staicu und Laurent Cirade
Agentur Marianne Rogler Köln

Mal komisch, mal feinfühlig, mal subtil oder pathetisch “duellieren” sich die Musiker Laurent Cirade und Paul Staicu in Clownsmanier mit einem Klavier, einem Cello, einer Säge und manchmal auch mit einem Liegestuhl. Beide Protagonisten haben eine klassische Musikausbildung genossen, und deshalb ist die Musik auch das wichtigste bei dieser verrückten, unwiderstehlichen und gelegentlich fast irren Performance. Der Cellist Cirade – groß und kräftig – verkörpert den Grobian, der Pianist Staicu – klein und schmächtig – gibt das Schlitzohr. Es braucht keine Worte, wenn sich die beiden während ihres Spiels gegenseitig provozieren, Fallen stellen oder versuchen, sich gegenseitig zu überflügeln und dabei große Klassiker und Evergreens auf die Schippe nehmen. Gekonnt mischen sie virtuos gespielte Musik mit hinreißender Slapstick. Schließt man seine Augen, klingt DUEL wie die Carnegie Hall, öffnet man seine Augen wieder, stehen die Marx Brothers in Person auf der Bühne: Musikkonservatorium trifft Dada. Ihren ersten gemeinsamen Auftritt hatten Cirade und Staicu 2001, was dann folgte, ist eine Erfolgsstory: Internationale Tourneen, 2012 triumphale Auftritte im Pariser Olympia und nun auf Deutschlandtournee. Formidable Unterhaltung, eine Vergnügen der Extraklasse.

HONIG IM KOPF


Foto: ©Florian Froschmayer


Theateradaption des erfolgreichsten deutschen Kinofilms 2014 
mit Karsten Speck, Achim Wolff u.a.
Regie: René Heinersdorf
Komödie am Altstadtmarkt / Komödie Düsseldorf


Nach dem Tod seiner geliebten Frau bekommt Amadeus seinen Haushalt nicht mehr in den Griff. Sein Sohn Niko holt ihn also zu sich - trotz der Einwände seiner Frau Sarah, zur Freude der Enkelin Tilda. Schnell wird klar, dass die ohnehin unter einem schlechten Stern stehende Ehe von Tildas Eltern einer weiteren Belastung nicht standhalten wird. Denn Amadeus wird immer vergesslicher und unberechenbarer – als er fast das Haus abfackelt, sieht auch Niko ein, dass sein Vater umziehen soll – ins Pflegeheim. Doch Tilda will sich auf keinen Fall damit abfinden. „Honig im Kopf“ erzählt die Geschichte einer ganz besonderen Liebe: der Liebe zwischen Tilda und ihrem an Alzheimer erkrankten Großvater Amadeus. Nur seine Enkelin Tilda scheint mit ihm umgehen zu können. Die Krankheit mit den Augen eines Kindes zu sehen, bedeutet, sie größtenteils mit Humor zu nehmen. Genau das gelingt Tilda, ohne dass sie dabei die Tragik der Situation aus den Augen verliert. Die Bühnenfassung des Til Schweiger–Kino-Hits verbindet auf wundervolle Weise traurige mit lustigen sowie tiefsinnige mit leichtfüßigen Momenten.



DIE LUSTIGE WITWE


Foto: ©actorsphotography quadratis

Operette von Franz Lehar 
mit Solisten, Chor, Ballett und Orchester der Kammeroper Köln
Musikalische Leitung: Inga Hilsberg
Kammeroper Köln

Was hat „Die lustige Witwe“ zu diesem weltweiten, über 100 Jahre andauernden Erfolg gemacht? Die Fülle an brillanten musikalischen Einfällen? Die prägnante Charakterisierung der verschiedenen Rollen? Das überschäumende Temperament der Ensembles und Ballettnummern? Die prickelnde Atmosphäre der Pariser Halbwelt oder die schwermütige Romantik slawischer Weisen? Wie immer bei überragenden Werken des Musiktheaters ist es die Kombination aus allen diesen Elementen. Im Mittelpunkt der Handlung steht der gute Graf Danilo, der ja bekanntermaßen seine Tage und Nächte lieber im Maxim verbringen möchte, als sich um die schöne Witwe Hanna und deren Millionenerbe zu kümmern. Doch letztendlich triumphiert die Liebe und führt die beiden auf verschlungenen Wegen zum Glück. Berauschende Walzerthemen, starke Stimmen, mitreißende Tanzeinlagen: Franz Lehárs Meisterwerk ist bei der Kammeroper Köln mit ihren elf Solisten, Tänzer, Chor und Orchester in besten Händen. Frische, Lebenslust, Erotik und Zauber werden das Publikum betören.



PAULETTE


Foto: ©a-gon München

Komödie von Anna Bechstein nach dem gleichnamigen Kinofilm
mit Diana Körner, Christiane Hammacher u.a.
a-gon München

Wer sagt denn, dass Geld nicht doch glücklich machen kann? Oma Paulette ist Witwe, lebt in ärmlichen Verhältnissen in einem Plattenbau der Pariser Banlieu und muss mit einer mageren Grundsicherung auskommen, über die sie sich immer wieder aufs Neue aufregen könnte. Paulette ist verbittert, bösartig und extrem rassistisch. Bei jeder Gelegenheit macht sie Ihrem Ärger Luft, denn für sie sind sowieso die Ausländer an allem Schuld. Als der Gerichtsvollzieher auch noch die Möbel holt, reicht es. Sie nimmt ihr Leben in die Hand und wird vom Sozialfall zu einer äußerst erfolgreichen Geschäftsfrau. Kleiner Schönheitsfehler: Paulette dealt mit weichen Drogen. Und das ziemlich ungestört von der Obrigkeit, denn wer würde so etwas schon bei einer Frau ihres Alters erwarten? Dafür muss sie sich Konkurrenten und Neider aus der Unterwelt vom Hals halten. Das materiell nun viel bessere Leben wie auch die für den Geschäftserfolg unumgängliche Begegnung mit Menschen anderer Herkunft und Hautfarbe bewirken etwas. Paulette entdeckt Seiten an sich, die sie regelrecht sympathisch machen – na beinahe, jedenfalls … Eine herrliche Komödie, basierend auf dem gleichnamigen französischen Kinohit aus dem Jahr 2013. Dazu mit ernstem Kern – es geht um die Überwindung von Altersarmut, sozialer Ausgrenzung, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit. In der Titelrolle ist die famose Diana Körner zu sehen, daneben agieren in diesem Publikumshit Christiane Hammacher, Renate Köhler und sieben weitere Darstellerinnen und Darsteller.



IM WEIßEN RÖSSL


Foto: ©AK-DigiArt Fotolia

Operette von Ralph Benatzky
mit Frank Golischewski und dem Ensemble RIFIFI & Gäste
Inszenierung: Frank Golischewski / Thomas Weber
Wanderoper Brandenburg / EURO-STUDIO Landgraf

Bei dieser Operette stimmt einfach alles. Eine Fülle herrlicher Melodien, originelle Rollen und eine witzig-turbulente Handlung voller amüsanter Verwicklungen. In St. Wolfgang ist Hochbetrieb, die Fremdensaison ist auf dem Höhepunkt, der Kaiser wird erwartet. Die Wirtin Josepha vom Weißen Rössl wird vom Kellner Leopold angeschwärmt, hat aber ein Auge auf den Stammgast Dr. Siedler geworfen. Weitere Gäste sind der Berliner Fabrikant Giesecke, seine Tochter Klärchen sowie der „schöne“ Sigismund. Im Mittelpunkt der amourösen Wirrungen steht Leopold, ein raunziges Original, eine großartige Type. Letztendlich findet jeder Topf seinen Deckel, und auch Leopold kriegt unter Mithilfe des Monarchen seine Josepha. Das Ensemble RIFIFI & Gäste –allen voran Unterhaltungsprofi Frank Golischewski– präsentiert das „Rössl“ als schrill–rasante Operetten–Show – kabarettistisch, ironisch, mit Leichtigkeit, Kniff und Augenzwinkern.

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