Kindertheater

DIE BREMER STADTMUSIKANTEN

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Theatermärchen nach den Gebrüdern Grimm
mit dem theater mimikri
Für Kinder ab 5 Jahre

10.30 Uhr (Vorstellung für Schulen) und 15.30 Uhr

Unter fördernder Mitarbeit der Volksbank Weinheim eG

© Foto: theater mimikri
Erneut beweist das Theater mimikri, wie man aus einem gewöhnlichen Märchen ungewöhnliches, famoses Märchentheater machen kann, und zeigt eine ungemein fantasievolle Adaption des Grimmschen Märchenstoffes. Esel Emil ist auf der Flucht. Die viel zu schweren Mehlsäcke hat er abgeworfen. Nur mit seiner Mandoline auf dem Rücken ist er davon getrabt. Gerade noch rechtzeitig; der Müller hat schon den Metzger bestellt! Harald Hahn, Hund Kuno und Katze Karla geht es nicht besser: Der Hahn will nicht in den Suppentopf, der Hund will nicht an der Kette leben, die Katze will nicht in den dunklen Sack. Was tun? Wohin? Auf der Straße treffen die ängstlichen Ausreißer zusammen. Esel Emil weiß Rat: In Bremen werden doch Stadtmusikanten gesucht! Und etwas Besseres als den Tod finden sie überall. Auf nach Bremen! In turbulenten Proben rauft sich ein unschlagbares Notorchester zusammen, mit tierisch guter Musik. Aber der Weg nach Bremen führt durch den unheimlichen, dunklen Wald, und das Haus, das in der Ferne leuchtet, ist keine gemütliche Herberge: Es ist das Haus der wilden Räuber … Spannend und mit einfühlsamer Komik zeigt das Theater mimikri den Weg der vier tierischen Ausreißer in ein eigenes Leben. Sie fauchen, bellen und krähen sich durch alle Gefahren, sie suchen den Weg nach Bremen und finden einen Weg zu sich selbst. Märchenhafte Tiercharaktere und eine derb-komödiantische Menschenwelt begegnen sich in einem geheimnisvoll wandelbaren Bühnenbild mit zauberhafter Lichtregie: Schauspiel, Maskenspiel, große Kostümkunst und eine wunderbare Musik mit verwegenem Gesang von Tieren und Räubern.

MICHEL AUS LÖNNEBERGA

Dienstag, 17. März 2020

Klassiker der Kinderliteratur von Astrid Lindgren
mit dem Theater auf Tour
Für Kinder ab 5 Jahre

15.30 Uhr
© Foto: TaTour
Michel hat mehr Unfug im Kopf als irgendein anderer Junge in ganz Lönneberga oder ganz Småland oder ganz Schweden oder vielleicht sogar auf der ganzen Welt! Aber Michel ist kein Bösewicht, sondern ganz einfach ein kleiner Lausbub; ein gutherziger und hilfsbereiter Lausbub, dazu noch klug und gewitzt. Seine Streiche plant er nicht, sie passieren ganz von alleine - wie zum Beispiel die Sache mit der Suppenschüssel oder die Geschichten mit der Mausefalle, der Blaubeersuppe oder dem verschluckten Geldstück. Immer dann, wenn Michel etwas angestellt hat, wird er in den Tischlerschuppen gesperrt, wo er dann aus Langweile kleine Holzmännchen schnitzt – und er hat jede Menge Holzmännchen! Es ist sicher kein leichtes Vorhaben, einen so populären Kinderbuchklassiker in Szene zu setzen, wo zudem die wunderbare Fernsehfassung in schöner Regelmäßigkeit über die Bildschirme flimmert. Doch das Theater auf Tour hat mit Fantasie, Hingabe, Herzenswärme und außerdem dicht an der Tradition eine wundervolle Inszenierung geschaffen, die der Vorlage mit Gefühl und Verstand und in einer authentischen Ausstattung durchaus gerecht wird. Michel trägt seine Schirmmütze, Mutter Alma hat das Haar hochgesteckt, die feine Frau Petrell tänzelt in hohen Schuhen daher. Und Bauer Anton? Der ruft auch in Weinheim genervt und mit tiefen Bass ein ums andere Mal: „Miiichel !!!“